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24.07.2019

Lese-Tipp: Vielfältige Pflege

Das Magazin der Medizinischen Dienste der Krankenversicherungen berichtet über kultur- und gendersensible Altenpflege im Immanuel Seniorenzentrum Schöneberg, die sich an individuellen Bedürfnissen und Biografien orientiert.
Ralf Schäfer, Leiter Immanuel Seniorenzentrum Schöneberg, hat mit seinem Team die LSBTI-sensible Pflege in seinem Haus eingeführt.

Ralf Schäfer, Leiter Immanuel Seniorenzentrum Schöneberg, hat mit seinem Team die LSBTI-sensible Pflege in seinem Haus eingeführt.

Je älter ein Mensch ist, desto vielfältiger sind seine persönlichen und gesellschaftlichen Erfahrungen. Wer im fortgeschrittenen Alter pflegebedürftig wird, bringt seine gesamte Biografie und seine damit verbundenen individuellen Bedürfnisse auch ins Pflegeheim mit. Eine gute Pflege zeichnet sich dadurch aus, dass sie auf diese individuelle Lebensgeschichte eingeht. Das gilt auch für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexulle und intergeschlechtliche (LSBTI) Seniorinnen und Senioren. Doch bisher bleiben sie oft unsichtbar in Pflegeeinrichtungen. Dabei haben viele von ihnen noch Stigmatisierung, Kriminalisierung und Pathologisierung erfahren. Eine Pflege, die dies berücksichtigt und ihnen die Angst vor erneuter Diskriminierung im Alter nimmt, ist deshalb wichtig.

MDK forum, das Magazin der Medizinischen Dienste der Krankenversicherungen, berichtet über kultur- und gendersensible Altenpflege im Immanuel Seniorenzentrum Schöneberg, das 2018 als bundesweit erste Einrichtung mit dem Qualitätssiegel "Lebensort Vielfalt" für LSBTI-sensible Pflege ausgezeichnet wurde.

Welche besonderen kulturellen Angebote Bewohnerinnen und Bewohner wahrnehmen können, wie die Mitarbeitenden geschult wurden und welche Kriterien die Einrichtung für die Vergabe des Qualitätssiegels erfüllen musste, lesen Sie im Artikel "Vielfältige Pflege" von Diana Arnold. Dort erfahren Sie zudem, wie das Heim das Leitbild von Akzeptanz und Wertschätzung auch für Mitarbeitende umgesetzt und so eine große Zufriedenheit, einen geringen Krankenstand und hohe Bewerbungszahlen erreicht hat.

 
 
 
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